Was ist eine Tschäggätta? Eine Larve? Ein Pelzkostüm? Triämhändschen, Ärmel und Sackhosen? Grobe Schuhe? Ein Stock in der Hand? Kommt sie aus dem Wald oder den Bergen? Erscheint sie alleine oder in einer Gruppe? Was macht sie? Stolzieren? Suchen? Jagen? Was jagt sie? Die Menschen? Sind es denn nicht selbst auch Meschen, verkleidet als Tschäggättä? Oder sind es vielleicht doch eigenständige Wesen, Geister aus einer anderen Welt? Was geht im Kopf eines Betrachters vor, welcher zum ersten mal einer Tschäggätta gegenüber steht? Ist es nicht so wie mit vielen Geheimnissen und Mythen? Eigentlich möchten wir es gar nicht so genau wissen. Die Geschichte würde ihre Faszination verlieren, gewöhnlich werden, alltäglich sein. Wohin würden wir, der Fantasie beraubt, dann noch dem Alltag entfliehen? |
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