Die Tschäggätta Spricht man im Lötschental von einer Tschäggätta (Mehrzahl Tschäggättä), handelt es sich hierbei um eine mit Holzmaske, Pelzen und Treichel verkleidete Person. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Holzmaske. Denn ohne dieses Merkmal ist es keine Tschäggätta, sondern ein Fuigi oder Ootschi. Aus dem Wort Tschäggätta könnte auch das Wort 'gitschäggud' (gescheckt) abgeleitet werden, was auf die gescheckten Felle deutet. Die Roitschäggätta Der Name "Roitschäggätta" wird eher seltener verwendet. Er ist manchmal in der Literarur zu finden. Der Name stammt daher, dass die Tschäggättä aus dem Rauchfang kommen ( "Roich" = Rauch). Ein Ausdruck gegenüber unartigen Kindern soll auch gelautet haben 'jetz chemmd den Roichtschäggättä'. Eine andere Erklärung von Einheimischen lautet, dass man die Masken zum Schwären in den Kamin hängte (die Zähne mit Zeitungspapier überklebt, damit sie weiss blieben). eine weitere Varianten besagt, dass der Name vom Knurren der Maskierten stamme, welche dann 'roiw' (heiser) geworden seien. Die Literatur ist auch um weitere Varianten nicht verlegen. |
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